Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft

Bundeskonferenz Veranstaltungs­wirtschaft

Ziele: Starke Branche. Starke Stimme!

Die Veranstaltungswirtschaft gehört zu den relevanten Wirtschaftszweigen Deutschlands und darf nie wieder vergessene Branche sein. 
Die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft wird jährlich ausgerichtet. Auf der Bundeskonferenz werden die relevanten Forderungen der Veranstaltungswirtschaft gemeinsam verabschiedet.
Die Bundeskonferenz wählt den Rat der Vertreter:innen und beauftragt diesen mit der Vertretung der Forderungen gegenüber der Politik. Sie bindet alle, die sich beteiligen wollen, offen und wertschätzend mit ein und fungiert als Schnittstelle zwischen Politik, Gesellschaft, Verbänden und der Branchen-Community.
So ist die Bundeskonferenz einerseits die erste Ansprechpartnerin für alle Menschen, Unternehmen und Verbände des Wirtschaftszweiges und bezieht auch angrenzende, kooperierende Branchen wie Hotel, Gastronomie oder das Taxigewerbe mit ein. Auf der anderen Seite ist sie die Ansprechpartnerin für alle relevanten politischen Entscheidungsträger auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene.
Sie stärkt das Bild der Veranstaltungswirtschaft in der Öffentlichkeit.
Die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft wirkt als eigenständige Plattform und übt nachhaltig politischen Einfluss aus. Die Branche vertraut der Bundeskonferenz als verlässliche und stetige Vertretung ihrer Forderungen.

PresseMitteilungen

Kanzleramt: notleidende Branche im Dialog

Vertreter der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft erörtern heute im Bundeskanzleramt gegenüber Dr. Steffen Meyer die Bedürfnisse der deutschen Veranstaltungswirtschaft. Sie stellen dort Schlüsselforderungen dar, die notwendig sind,

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Ziele:

Politische Forderungen für den Wirtschaftszweig

Am 24. November 2022 werden die Teilnehmer der diesjährigen Bundeskonferenz über den Forderungskatalog erneut diskutieren und abstimmen.

Die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft, die erstmals in hybrider Form 2021 in Berlin stattfand, hat die politischen Forderungen für den sechstgrößten Wirtschaftszweig erstmalig im letzten Jahr formuliert. Finanzstaatssekretärin Bettina Hagedorn, SPD, nahm in diesem Rahmen den Forderungskatalog entgegen.

Der aktualisierte Katalog besteht aus 53 politischen Forderungen in 9 Themenblöcken und wird nach der Bundeskonferenz an die aktuelle Regierung übergeben.

Die erste Forderung 2021 war die Anpassung des Überbrückungsprogramms. Um der Veranstaltungswirtschaft eine Perspektive zu geben sollte das Programm bis sechs Monate über das Ende aller Covid-19-Einschränkungen hinweg verlängert werden.

Als zweites sollte die Neustarthilfe ebenfalls verlängert werden auf über sechs Monate nach Krisenende. Schließlich haben Veranstaltungen einen Planungsvorlauf von bis zu zwölf Monaten, bevor eigene Umsätze für eine Stabilisierung sorgen können. Wegen der andauernden Planungsunsicherheit fordert die Bundeskonferenz erneut eine Verlängerung der Hilfen und der der Kurzarbeit bis Juni 2023.

Viertens die Forderung nach einem „Marshallplan“ für die Branche. Dieser sollte ein Investitionsprogramm für den Neustart und Ausfallkosten beinhalten.

Fünftens wurde ein Regierungsbeauftragter für die Branche verlangt, nach dem Vorbild des Beauftragten für Tourismus und Mittelstand. Mit Michael Kellner, parlamentarischer Staatssekretär des Bundesminister für Wirtschaft und Klima ist als Beauftragter für die Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung benannt.

Michael Kellner wird am 24.11.2022 von den neugewählten Vertreterinnen und Vertreter der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft den neuen Forderungskatalog überreicht bekommen. Die Vertreterinnen und Vertreter repräsentieren die Veranstaltungsbranche mit ihren über 150 Berufsgruppen und entsprechend über 120 Verbände und Organisationen.

Das aktuelle Forderungsmemorandum wurde von dem Rat der Vertreter:innen erarbeitet: 

Die Vertreter

Warum:

Warum: die Veranstaltungs-wirtschaft

Mit rund 81 Milliarden Euro Umsatz im Jahr (vor Corona) und 130 Milliarden Euro Umsatz inklusive der Peripherieumsätze ist die Veranstaltungswirtschaft der sechstgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands, der auch den wirtschaftlichen Erfolg benachbarter Branchen wie dem Gastgewerbe oder der Reisebranche unterstützt.

Die Veranstaltungswirtschaft bringt nicht nur Kulturveranstaltungen und Konzerte auf die Bühne, sie sichert auch Deutschlands Rolle als einer der Top-3-Messestandorte weltweit. Mit Messen, Kongressen und Wirtschaftsveranstaltungen. 

Über 1,1 Millionen Erwerbstätige arbeiten direkt in der Branche. Insgesamt sind rund zwei Millionen Arbeitsplätze direkt und indirekt von ihr abhängig.

Die Branche vereint Akteure jeglicher Größe: Unternehmen, Klein- und Kleinstbetriebe, Freiberufler*innen und Soloselbstständige.

88 Prozent aller Veranstaltungen sind wirtschaftsbezogene Veranstaltungen, wie Produktpräsentationen, Kongresse, Hauptversammlungen und Businessevents. Sie sind der zweitwichtigste Vertriebskanal deutscher Unternehmen. Hinzu kommen global relevante Anlässe wie Klimakonferenzen, Weltwirtschaftsforen oder G-7-Gipfel.

50 Prozent aller Reisen nach Deutschland haben Geschäftsveranstaltungen zum Ziel.

Der lang verhängte und andauernde Event-Lockdown hat die Position der deutschen Veranstaltungswirtschaft als Weltmarktführer geschwächt.

Wie:

Wie: die Bundeskonferenz

Die Bundeskonferenz der Veranstaltungswirtschaft vernetzt die Akteure der Branche – vom Soloselbstständigen über Technikdienstleister, Eventagenturen und Caterer bis hin zu großen Verbänden und Initiativen.

Die Bundeskonferenz ist eine organisationsübergreifende breite Plattform, in der die Branche in einem Teilhabeprozess ihre gemeinsamen Interessen bündelt und gemeinsame politische Forderungen formuliert.

Der Auftakt zur Bundeskonferenz 2021 fand am 22. Juni statt. Die Startveranstaltung war der Beginn der weiteren inhaltlichen Arbeit.

Gründung und Teilhabe

Der Auftakt  |  Der Politik-Talk